music for insects
by gordan savicic 2005
special thanks to bela eckermann and philipp lammer!
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music for staircases
music for what
Das Projekt "music for insects" zeichnet sich vor allem durch die konsequente Verwendung ephemerer Körperlichkeit aus. Die bei dieser Arbeit enstandene Mixed Reality in der pannonischen Landschaft des südöstlichen Burgenlandes, begann durch die gewählte Inszenierung auf sehr poetische Weise mit der Zeitkörperlichkeit des Windes zu kommunizieren. Der in Sichtweite aufgestellte wetterhahnähnliche "Gockel" lieferte nicht nur die Winddaten sondern stellte diesen "Datenraum" auch visuell dar. Der grosse Masstab dieser Arbeit und ihr Bezug zu einem konkreten Landschaftsraum ist als eine konsequente Rückbindung digitaler Prozesse in den Realraum zu verstehen. In diesem Sinne entspricht "music for insects" einer Form von Architektur die sich nicht auf die visuellen oder statischen Bedingungen unseres Habitats bezieht sondern als immersive Architektur der Zeit zu verstehen ist.
text by nicolaj kirisits